Leihgabe des Künstlers Winfried Gille 

 

                                 Der Künstler aus Leverkusen,  jetzt in Heimborn, setzt die "Welt" 

                               auf den Sockel unseres Gebäudes mit der Message: "Bleibt gesund"

                                                                          

                                                                              

 

                                                                                             "Corona" - aus der Werkreihe "Weltretter"

 

                                                   Mehr zu Winfried Gilles und seiner Kunst gibt es im Internet  unter

                                                 www.gillekunst.de nachzulesen und zu sehen.

 

                               

                                                                 Die Geschäftsleitung und das Tannenhofteam danken Herrn Gillle

                                                                      für diese zeitgeschichtliche Skulptur       

                

                

 

 
     
     

     

       Information zu Coronasituation

  u. v.m.

 

Landesverordnung

zur Regelung von Neu- und Wiederaufnahmen von Personen in

Einrichtungen nach den §§ 4 und 5 des Landesgesetzes über

Wohnformen und Teilhabe sowie in weiteren Einrichtungen zur

Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus

Vom 15. April 2020

 

Aufgrund des § 32 Satz 1 in Verbindung mit 28 Abs. 1 Satz 1 und 2 des Infektionsschutzgesetzes vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 27. März 2020 (BGBl. I S. 587), in Verbindung mit § 1 Nr.

1 der Landesverordnung zur Durchführung des Infektionsschutzgesetzes vom 10.

März 2010 (GVBl. S. 55), zuletzt geändert durch § 7 des Gesetzes vom 15. Oktober

2012 (GVBl. S. 341), BS 2126-10, wird verordnet:

 

§ 1

 

Grundsatz

Um die aus Infektionsschutzgründen notwendige Verfügbarkeit freier Krankenhauskapazitäten während der aktuellen epidemischen Lage

zu gewährleisten, haben Einrichtungen nach den §§ 4 und 5 des Landesgesetzes über Wohnformen und

Teilhabe (LWTG) vom 22. Dezember 2009 (GVBl. S. 399, BS 217-1) in der jeweils geltenden Fassung mit Ausnahme von stationären

Hospizen nach § 5 Satz 1 Nr. 5 LWTG aus einer Krankenhausbehandlung entlassene Bewohnerinnen und Bewohner

neu oder wiederaufzunehmen, sofern kein ausdrücklicher Aufnahmestopp nach § 26 Abs. 1 LWTG angeordnet oder die Aufnahmekapazität

erschöpft ist.

 

§ 2

 

Durch die Einrichtungen zu treffende Maßnahmen

 

(1) Alle Einrichtungen nach den §§ 4 und 5 Satz 1 Nr. 4 und 6 LWTG sollen unverzüglich Isolations- und Quarantänebereiche in einer für

die Bewohnerzahl angemessenen Größe vorbereiten. Diese sind unverzüglich bei einer Neuaufnahme von Personen, die bisher häuslich

versorgt wurden, oder bei Neu- oder Wiederaufnahme aus einer Krankenhausbehandlung entlassener Bewohnerinnen und

Bewohner in Betrieb zu nehmen.

 

(2) Die Einrichtungen nach Absatz 1 haben eine getrennte Unterbringung für Bewohnerinnen und Bewohner, die mit dem Coronavirus

SARS-Cov-2 infiziert und daher isoliert unterzubringen sind, und den Bewohnerinnen und Bewohnern, die keine Symptome einer

Erkrankung mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 zeigen, für diese jedoch noch kein negatives Testergebnis vorliegt, zu gewährleisten. Die

isolierte Unterbringung soll durch die Einrichtungsleitung verfügt werden, wenn dies erforderlich ist, um den Eintrag von Coronaviren zu

erschweren und Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Personal der Einrichtungen vor Infektionen zu schützen. Einer Anordnung durch

das zuständige Gesundheitsamt bedarf es insoweit nicht.

 

(3) Bei der Errichtung der Isolations- und Quarantänebereiche sind, sobald diese benötigt werden, auch Verlegungen von gesunden und

nicht infizierten Bewohnerinnen und Bewohnern innerhalb der Einrichtungen zulässig, wenn dies erforderlich ist. Dabei dürfen

Einzelzimmer mit maximal zwei Bewohnerinnen oder Bewohnern belegt werden. § 4 Abs. 1 und 2 der Landesverordnung zur

Durchführung des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe vom 22. März 2013 (GVBl. S. 43, BS 217-1-1) in der jeweils geltenden

Fassung findet in diesen Fällen keine

 

Anwendung.

(4) Im Falle einer Neuaufnahme aus der eigenen Häuslichkeit oder einer anderen Einrichtung oder im Falle einer Wiederaufnahme einer

oder eines aus einem Krankenhaus entlassenen Bewohnerin oder Bewohners ist diese oder dieser für 14 Tage oder für den von der 

behandelnden Ärztin oder von dem behandelnden Arzt oder vom Krankenhaus benannten Zeitraum innerhalb des Isolations- und

Quarantänebereichs getrennt unterzubringen, zu pflegen, zu betreuen und zu versorgen. Die getrennte Unterbringung von infizierten

Bewohnerinnen und Bewohnern ist für die gesamte Dauer der angeordneten Isolierung zu gewährleisten.

 

(5) Nicht infizierte Bewohnerinnen und Bewohner der in Absatz 1 genannten Einrichtungen dürfen diese Einrichtungen jederzeit unter der

Beachtung der Bestimmungen dieser Verordnung und der Dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 23. März 2020

(GVBl. S. 79) in der jeweils geltenden Fassung verlassen, wenn die Einrichtungen nicht über einen ausreichend großen Außenbereich

verfügen, in dem sich die Bewohnerinnen und Bewohner bewegen können. Steht ein solcher Außenbereich nicht zur Verfügung, dürfen

sich die Bewohnerinnen und Bewohner nur allein oder mit einer anderen nicht infizierten Bewohnerin oder einem anderen nicht infizierten

Bewohner oder mit einer zum Personal der jeweiligen Einrichtung gehörenden Person und nur im nahen Umkreis der jeweiligen

Einrichtung bewegen; sie dürfen während dieser Zeit nur mit der sie begleitenden Person Kontakt haben. Die Bewohnerinnen und

Bewohner sowie das jeweils begleitende Personal der Einrichtung haben dabei entsprechende Schutzausrüstung, insbesondere Mund-

Nasen-Schutz und Handschuhe, zu tragen. Kann ein Kontakt mit anderen Personen außerhalb der Einrichtung nicht ausgeschlossen

werden, muss anschließend für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner für einen Zeitraum von 14 Tagen die Einhaltung von

Quarantänemaßnahmen sichergestellt werden.

 

(6) Der Aufenthalt im Quarantänebereich beträgt im Regelfall 14 Tage. In den Fällen, in denen eine Isolierung aufgrund einer Infektion

mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 verfügt wurde, ist vor Beendigung des Aufenthalts im Isolationsbereich die Aufhebung der Isolierung

durch das zuständige Gesundheitsamt abzuwarten.

 

(7) Durch geeignete Maßnahmen ist sicherzustellen, dass im Falle von Neu- und Wiederaufnahmen in Einrichtungen nach Absatz 1 das

Infektionsrisiko für alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie für das Personal der Einrichtungen minimiert wird. Dazu gehört insbesondere

die Bestimmung von Personal, das die Versorgung, Betreuung und Pflege der in den Isolations- und Quarantänebereichen befindlichen

Personen entsprechend den hygienischen Anforderungen übernimmt. Für den Personenkreis, der in Isolations- und Quarantänebereichen

der Einrichtungen tätig ist, stellt die zuständige Betriebsärztin oder der zuständige Betriebsarzt, eine andere fachlich qualifizierte Person

der Einrichtung oder eine andere Ärztin oder ein anderer Arzt sicher, dass dieser risikoabhängig auf eine Infektion mit dem Coronavirus

SARSCoV- 2 getestet wird. Dabei ist die prioritäre Analyse der Proben gegebenenfalls in Abstimmung mit dem zuständigen

Gesundheitsamt zu veranlassen. Darüber hinaus sind die jeweils aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts für die Pflege und

Betreuung in Einrichtungen mit infizierten Personen zu berücksichtigen.

 

(8) Die in den Absätzen 2 bis 6 enthaltenen Bestimmungen gelten entsprechend für

1. Einrichtungen nach § 5 Satz 1 Nr. 1 LWTG,

2. Einrichtungen mit Intensivpflegebedarf nach § 5 Satz 1 Nr. 2 LWTG,

3. Einrichtungen nach § 5 Satz 1 Nr. 3 LWTG sowie

4. Einrichtungen nach § 5 Satz 1 Nr. 7 LWTG,

soweit die erforderlichen Maßnahmen räumlich und organisatorisch umsetzbar sind.

 

(9) Ist die ordnungsgemäße Durchführung von Isolations- oder Quarantänemaßnahmen innerhalb der Einrichtungen nach den Absätzen 1

und 8 nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) nicht möglich, ist durch die Einrichtungen in Abstimmung mit der zuständigen Behörde

nach § 20 LWTG zu prüfen, ob andere Einrichtungen nach § 4 oder § 5 LWTG in der näheren Umgebung Bewohnerinnen und

Bewohner nach Maßgabe des § 1 aufnehmen, betreuen und versorgen können. Anderenfalls ist eine Quarantäne- oder

Entlastungseinrichtung nach § 3 Abs. 1 durch die zuständige Kreis- oder Stadtverwaltung in Abstimmung mit der zuständigen

Behörde nach § 20 LWTG in Betrieb zu nehmen. Eine Verlegung kommt dabei sowohl für an COVID-19 erkrankte als auch für nicht

erkrankte Bewohnerinnen und Bewohner sowie für Bewohnerinnen und Bewohner, die Kontaktpersonen der Kategorien I und Il

entsprechend der Definition durch das Robert-Koch-Institut sind, in Betracht.

 

(10) Die Einrichtungen nach Absatz 1 und 8 melden Fälle mit Verdacht auf Infektionen durch SARS-CoV-2-Viren (insbesondere bei

Kontaktpersonen der Kategorien I und II entsprechend der Definition durch das Robert-Koch-Institut), nachgewiesene

Infektionsfälle und Todesfälle aufgrund einer solchen Infektion, jeweils getrennt nach Bewohnerinnen und Bewohnern und Personal der

Einrichtungen (getrennt nach Pflege, Betreuung und Sonstige), unverzüglich nach Bekanntwerden in anonymisierter

Form an die zuständige Behörde nach § 20 LWTG. Ist ein Verdachts- oder Infektionsfall aufgetreten, so ist jede Änderung unverzüglich zu

melden.

 

§ 3

 

Durch Landkreise und kreisfreie Städte zu treffende Maßnahmen

 

(1) Landkreise und kreisfreie Städte sollen unverzüglich und in Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und

Demografie mit der Vorbereitung von Quarantäne- und Entlastungseinrichtungen beginnen. Quarantäne- und

Entlastungseinrichtungen können in Betrieb genommen werden, wenn die Kapazitäten der bereits vorhandenen Einrichtungen oder

Wohnformen für die Versorgung pflegebedürftiger Menschen oder von Menschen mit Behinderungen nicht ausreichen, die Versorgung

nicht möglich ist, oder die Pflege und Betreuung pflegebedürftiger Menschen oder von Menschen mit Behinderungen in der eigenen

Häuslichkeit nicht mehr gewährleistet werden kann.

 

(2) Die Landkreise und kreisfreien Städte sollen als Quarantäne- und Entlastungseinrichtungen bevorzugt Vorsorge- oder

Rehabilitationseinrichtungen vorsehen, soweit diese nicht für die Erbringung von Leistungen nach § 22 des

Krankenhausfinanzierungsgesetzes in der Fassung vom 10. April 1991 (BGBl. I S. 886) in der jeweils geltenden Fassung, zur Erbringung

von Leistungen der Kurzzeitpflege nach § 149 des Elften Buches Sozialgesetzbuch oder zur Erbringung weiterhin notwendiger Leistungen

der Rehabilitation nach § 9 der Dritten Corona- Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz vom 23. März 2020 (GVBl. S. 79) in der

jeweils geltenden Fassung benötigt werden.

 

(3) Bei der Auswahl der Gebäude ist zu berücksichtigen, dass in diesen Einrichtungen nach Möglichkeit Einzelzimmer zur Verfügung stehen

müssen. Alle Bewohnerinnenoder Bewohnerzimmer sollen außerdem über eigene oder in räumlicher Nähe befindliche, individuell

zuzuordnende Sanitärbereiche verfügen. Ein Sanitärbereich darf von höchstens je zwei Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt werden.

 

(4) Die dauerhafte Anwesenheit einer ausreichenden Anzahl an Fachkräften für Pflege beziehungsweise soziale Betreuung bei

Einrichtungen, die für die Aufnahme von pflegebedürftigen Menschen oder von Menschen mit Behinderungen bestimmt

sind, ist je nach den Bedarfen der aufzunehmenden Personen zu gewährleisten. Die Regelungen nach dem Landesgesetz über

Wohnformen und Teilhabe sind für diese Wohnformen nicht anwendbar.

 

§ 4

 

Weitere Einrichtungen

 

Die Bestimmungen dieser Verordnung gelten sinngemäß für Einrichtungen nach § 149 des Elften Buches Sozialgesetzbuch.

 

§ 5

 

Zuständige Behörden

Die Beachtung der Bestimmungen dieser Verordnung ist von den nach der Landesverordnung zur Durchführung des

Infektionsschutzgesetzes vom 10. März 2010 (GVBl. S. 55, BS 2126-10) in der jeweils geltenden Fassung zuständigen

Behörden im Rahmen ihrer gesetzlichen Aufgabenwahrnehmung sicherzustellen.

 

§ 6

 

Verhältnis zu behördlichen Anordnungen

 

nach § 28 des Infektionsschutzgesetzes Die Bestimmungen dieser Verordnung gehen inhaltlich

widersprechenden und inhaltsgleichen Allgemeinverfügungen der nach Landesrecht für Schutzmaßnahmen

nach § 28 Abs. 1 IfSG zuständigen Behörden vor. Unbeschadet davon bleiben die nach Landesrecht für Schutzmaßnahmen nach § 28 Abs.

1 IfSG zuständigen Behörden befugt, im Einzelfall zur Abwehr einer konkreten Gefahr auch von dieser Verordnung abweichende

Anordnungen zu treffen.

 

 

 

 

Das neue Pflegestärkungsgesetzt (PSG) 1, 2 und 3, gültig ab 01.01.2017 (2018)

     
     
     
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ford3

 

 

 
 


Unser Ford-Transit-Transporter ist mit einer doppelten Klimaanlage einer Stand- und Wasserheizung ausgestattet. Er hat eine 3 Meter Auffahrrampe und Platz für 2 Rollstühle bei weiterer Möglichkeit für 6 Personen und elektrisch ausfahrender Trittstufe.

 

 

  Fortd-1  
 
  ford2

 

 

 

 

 

ford4

 
 

Hochdach, langer Radstand und ein
umfangreiches Komfortpaket
runden die Fahrerlebnisse ab,
sodass das Reisen für die
Bewohner ein angenehmes
Erlebnis wird.
Damit verfügen wir über

einen Ford Transit-Transporter und einen VW Caddy, was uns im
Komfort und der Unabhängigkeit
für die Fahrpläne besseren Spielraum gewährt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok